Über uns

Püfen – Klassifizieren – Überwachen – Begutachten – Zertifizieren

Die Materialprüfanstalt (MPA) für das Bauwesen Braunschweig wurde 1962 als unabhängige Landeseinrichtung gegründet. Sie untersteht dem Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung zur Wahrnehmung folgender Aufgaben:

  • Durchführung von mechanischen, chemischen, physikalischen und elektrischen Prüfungen an Baustoffen, Werkstoffen und Konstruktionen zur Gütebestimmung, Festigkeitsforschung oder zur Abwehr von Sach- und Personenschäden
  • Prüfung und Überwachung von industriellen und sonstigen Erzeugnissen auf ihre Übereinstimmung mit technischen Anforderungen oder Angaben in Rechts- und Verwaltungsvorschriften, Normen, Lieferbedingungen, Gütevorschriften oder Vereinbarungen
  • Beratung und Information zur Förderung der gewerblichen Wirtschaft
  • Prüfungen und Bewertungen zur Einhaltung bauaufsichtlicher oder anderer gutachterlicher Forderungen
  • Zulassungsprüfungen neuer Baustoffe und Bauarten
  • Entwicklung und Verbesserung von Prüfverfahren, Maschinen und neuen Technologien
  • Mitarbeit bei der Erstellung von Normen und Richtlinien im nationalen und internationalen Bereich

Die MPA Braunschweig bietet ein breit gefächertes Leistungsspektrum und schlüssige Konzepte zur fachkundigen Lösung von einfachen Aufträgen bis zur Klärung komplexer Sachverhalte.
Als Tätigkeitsschwerpunkte haben sich der Brandschutz, die Standsicherheit und die Bauwerksabdichtung herausgebildet.

Die MPA Braunschweig ist als Prüf-, Überwachungs- und Zertifizierungsstelle auf der Grundlage der Landesbauordnungen anerkannt sowie als Prüfstelle (System 3) und als Zertifizierungsstelle (Systeme 1+, 1 und 2+) nach dem Bauproduktengesetz bzw. nach EU-Bauproduktenverordnung notifiziert.
Außerdem verfügt sie über Akkreditierungen als Prüflaboratorium (ISO/IEC 17025) und als Zertifizierungsstelle (ISO/IEC 17065).

Daten & Fakten

Die MPA Braunschweig ist eine Landeseinrichtung unter der Aufsicht des Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung.

Mitarbeiter

In der MPA Braunschweig arbeiten zur Zeit ca. 115 Mitarbeiter, rund ein Viertel davon sind Frauen. Die MPA Braunschweig ist gemeinsam mit dem iBMB um die Heranbildung qualifizierten Nachwuchses bemüht. Bereits seit mehreren Jahrzehnten wird fortlaufend in drei Berufen ausgebildet.

Prüfeinrichtungen

Für das umfangreiche Prüfgeschäft stehen insgesamt ca. 300 Prüfeinrichtungen zur Verfügung. Damit hat sich die Materialprüfanstalt Braunschweig in den letzten 50 Jahren  zu einer der größten, variantenreichesten und bedeutendsten Versuchs- und Prüfanstalten dieser Art in Deutschland entwickelt.

Standort

Die MPA Braunschweig hat ihr Gelände zusammen mit dem Institut für Baustoffe, Massivbau und Brandschutz der Technischen Universität Braunschweig inmitten des Campus Ost der TU Braunschweig. Seitdem dieser Standort im Jahre 1963 bezogen wurde hat sich das Areal auf mittlerweile etwa 30.000 m² vergrößert. Heute bieten die neun Hallen eine Gesamtnutzfläche von ca. 16.000 m², in denen sich sowohl die Prüfeinrichtungen als auch die Büroräume befinden.

Geschichte der MPA Braunschweig

Tradition – Qualität – Kompetenz

  • 1922 Gründung eines Baustofflaboratoriums in der Bauingenieurabteilung der Technischen Hochschule Braunschweig
  • 1930er Gründung eines Instituts für Baustoffkunde in der Abteilung für Architektur in der Mitte der dreißiger Jahre
  • 1949 Gründung des staatlichen Niedersächsischen Materialprüfamtes (NMPA)
  • 1959 Berufung von Prof. Karl Kordina als Direktor
  • 1961 Beginn des Neubaus in der Beethovenstraße
  • 1963 Überführung des NMPA in die Zentrale für Amtliches Materialprüfwesen in Niedersachsen (ZAMP)
  • 1963 Umbenennung des Instituts in "Institut für Baustoffkunde und Stahlbetonbau" und Bildung einer eigenständigen "Amtlichen Materialprüfanstalt für das Bauwesen“
  • 1965 Aufnahme des Geschäftsbetriebs am neuen Standort in der Beethovenstraße
  • 1968 Berufung von Prof. Gallus Rehm als Direktor
  • 1972 Beginn der Einrichtung des Sonderforschungsbereichs "Brandverhalten von Bauteilen"
  • 1976 Berufung von Prof. Ferdinand Rostásy als Direktor
  • 1987 Berufung von Prof. Horst Falkner als einer von zwei Direktoren
  • 1993 Inbetriebnahme der Rauchgasreinigungsanlage
  • 1995 Erste Akkreditierung auf der Grundlage der DIN EN 45001
  • 1996 Bauaufsichtliche Anerkennung nach Landesbauordnung als Prüf-, Überwachungs- und Zertifizierungsstelle
  • 1998 Berufung von Prof. Harald Budelmann als einer von zwei Direktoren
  • 1999 Überführung der Amtlichen Materialprüfanstalt in die Materialprüfanstalt (MPA) für das Bauwesen
  • 1999 Kooperationsvertrag zwischen MPA Braunschweig und TU Braunschweig
  • 2002 Reorganisation der Materialprüfung in Niedersachsen, Reduzierung der MPAs von 5 auf 3, Mittelzuweisungen des Landes werden bis 2006 auf Null reduziert
  • 2003 Anerkennung nach Bauproduktengesetz als Prüf-, Überwachungs- und Zertifizierungsstelle mit anschließender Notifizierung nach Bauproduktenrichtlinie in Brüssel
  • 2006 Berufung von Prof. Martin Empelmann
  • 2010 Berufung von Prof. Bohumil Kasal
  • 2013 Berufung von Prof. Jochen Zehfuß
  • 2017 Berufung von Prof. Dirk Lowke

Ex-post-Transparenz

Folgende Vergabeverfahren im Sinne des Gem.RdErl. d. MW, d. StK u.d.übr. Min. v. 25.11.2011 bzw. gemäß § 19 Abs. 2 VOL/A und § 20 Abs. 3 VOB/A  sind von der MPA Braunschweig durchgeführt worden:

Die Veröffentlichungszeiträume von Nr. 1, 2, 3, 4, 5 und 6 sind mittlerweile abgelaufen.