Unternehmen

In der Kooperationsgemeinschaft MPA Braunschweig und iBMB arbeiten zusammen etwa 200 qualifizierte Mitarbeiter*innen aus den unterschiedlichsten Disziplinen. Sie stellen die Basis für ganzheitliche und übergreifende Projektbearbeitungen und Aufgabenlösungen dar. Dies setzt natürlich voraus, dass hohe handwerkliche Fähigkeiten genauso vorhanden sind, wie technisches Know-How und wissenschaftliches Fachwissen. Nur durch diese Symbiose von Expertenwissen und Erfahrungswerten und die dadurch möglichen Synergien lässt sich das große Leistungsspektrum in einer hohen fachlichen Qualität sicherstellen.

Über uns

Püfen – Klassifizieren – Überwachen – Begutachten – Zertifizieren

Die Materialprüfanstalt (MPA) für das Bauwesen Braunschweig wurde 1962 als unabhängige Landeseinrichtung gegründet. Sie untersteht dem Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung zur Wahrnehmung folgender Aufgaben:

  • Durchführung von mechanischen, chemischen, physikalischen und elektrischen Prüfungen an Baustoffen, Werkstoffen und Konstruktionen zur Gütebestimmung, Festigkeitsforschung oder zur Abwehr von Sach- und Personenschäden
  • Prüfung und Überwachung von industriellen und sonstigen Erzeugnissen auf ihre Übereinstimmung mit technischen Anforderungen oder Angaben in Rechts- und Verwaltungsvorschriften, Normen, Lieferbedingungen, Gütevorschriften oder Vereinbarungen
  • Beratung und Information zur Förderung der gewerblichen Wirtschaft
  • Prüfungen und Bewertungen zur Einhaltung bauaufsichtlicher oder anderer gutachterlicher Forderungen
  • Zulassungsprüfungen neuer Baustoffe und Bauarten
  • Entwicklung und Verbesserung von Prüfverfahren, Maschinen und neuen Technologien
  • Mitarbeit bei der Erstellung von Normen und Richtlinien im nationalen und internationalen Bereich

Die MPA Braunschweig bietet ein breit gefächertes Leistungsspektrum und schlüssige Konzepte zur fachkundigen Lösung von einfachen Aufträgen bis zur Klärung komplexer Sachverhalte.
Als Tätigkeitsschwerpunkte haben sich der Brandschutz, die Standsicherheit und die Bauwerksabdichtung herausgebildet.

Die MPA Braunschweig ist als Prüf-, Überwachungs- und Zertifizierungsstelle auf der Grundlage der Landesbauordnungen anerkannt sowie als Prüfstelle (System 3) und als Zertifizierungsstelle (Systeme 1+, 1 und 2+) nach dem Bauproduktengesetz bzw. nach EU-Bauproduktenverordnung notifiziert.
Außerdem verfügt sie über Akkreditierungen als Prüflaboratorium (ISO/IEC 17025) und als Zertifizierungsstelle (ISO/IEC 17065).

Daten & Fakten

Die MPA Braunschweig ist eine Landeseinrichtung unter der Aufsicht des Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung.

Mitarbeiter

In der MPA Braunschweig arbeiten zur Zeit ca. 115 Mitarbeiter, rund ein Viertel davon sind Frauen. Die MPA Braunschweig ist gemeinsam mit dem iBMB um die Heranbildung qualifizierten Nachwuchses bemüht. Bereits seit mehreren Jahrzehnten wird fortlaufend in drei Berufen ausgebildet.

Prüfeinrichtungen

Für das umfangreiche Prüfgeschäft stehen insgesamt ca. 300 Prüfeinrichtungen zur Verfügung. Damit hat sich die Materialprüfanstalt Braunschweig in den letzten 50 Jahren  zu einer der größten, variantenreichesten und bedeutendsten Versuchs- und Prüfanstalten dieser Art in Deutschland entwickelt.

Standort

Die MPA Braunschweig hat ihr Gelände zusammen mit dem Institut für Baustoffe, Massivbau und Brandschutz der Technischen Universität Braunschweig inmitten des Campus Ost der TU Braunschweig. Seitdem dieser Standort im Jahre 1963 bezogen wurde hat sich das Areal auf mittlerweile etwa 30.000 m² vergrößert. Heute bieten die neun Hallen eine Gesamtnutzfläche von ca. 16.000 m², in denen sich sowohl die Prüfeinrichtungen als auch die Büroräume befinden.

Geschichte der MPA Braunschweig

Tradition – Qualität – Kompetenz

  • 1922 Gründung eines Baustofflaboratoriums in der Bauingenieurabteilung der Technischen Hochschule Braunschweig
  • 1930er Gründung eines Instituts für Baustoffkunde in der Abteilung für Architektur in der Mitte der dreißiger Jahre
  • 1949 Gründung des staatlichen Niedersächsischen Materialprüfamtes (NMPA)
  • 1959 Berufung von Prof. Karl Kordina als Direktor
  • 1961 Beginn des Neubaus in der Beethovenstraße
  • 1963 Überführung des NMPA in die Zentrale für Amtliches Materialprüfwesen in Niedersachsen (ZAMP)
  • 1963 Umbenennung des Instituts in "Institut für Baustoffkunde und Stahlbetonbau" und Bildung einer eigenständigen "Amtlichen Materialprüfanstalt für das Bauwesen“
  • 1965 Aufnahme des Geschäftsbetriebs am neuen Standort in der Beethovenstraße
  • 1968 Berufung von Prof. Gallus Rehm als Direktor
  • 1972 Beginn der Einrichtung des Sonderforschungsbereichs "Brandverhalten von Bauteilen"
  • 1976 Berufung von Prof. Ferdinand Rostásy als Direktor
  • 1987 Berufung von Prof. Horst Falkner als einer von zwei Direktoren
  • 1993 Inbetriebnahme der Rauchgasreinigungsanlage
  • 1995 Erste Akkreditierung auf der Grundlage der DIN EN 45001
  • 1996 Bauaufsichtliche Anerkennung nach Landesbauordnung als Prüf-, Überwachungs- und Zertifizierungsstelle
  • 1998 Berufung von Prof. Harald Budelmann als einer von zwei Direktoren
  • 1999 Überführung der Amtlichen Materialprüfanstalt in die Materialprüfanstalt (MPA) für das Bauwesen
  • 1999 Kooperationsvertrag zwischen MPA Braunschweig und TU Braunschweig
  • 2002 Reorganisation der Materialprüfung in Niedersachsen, Reduzierung der MPAs von 5 auf 3, Mittelzuweisungen des Landes werden bis 2006 auf Null reduziert
  • 2003 Anerkennung nach Bauproduktengesetz als Prüf-, Überwachungs- und Zertifizierungsstelle mit anschließender Notifizierung nach Bauproduktenrichtlinie in Brüssel
  • 2006 Berufung von Prof. Martin Empelmann
  • 2010 Berufung von Prof. Bohumil Kasal
  • 2013 Berufung von Prof. Jochen Zehfuß
  • 2017 Berufung von Prof. Dirk Lowke

Ex-post-Transparenz

Folgende Vergabeverfahren im Sinne des Gem.RdErl. d. MW, d. StK u.d.übr. Min. v. 25.11.2011 bzw. gemäß § 19 Abs. 2 VOL/A und § 20 Abs. 3 VOB/A  sind von der MPA Braunschweig durchgeführt worden:

Die Veröffentlichungszeiträume von Nr. 1, 2, 3, 4, 5 und 6 sind mittlerweile abgelaufen.

Der Vorstand der MPA Braunschweig

Wissenschaftliche Leitung

Professor Dr.-Ing. Martin Empelmann

  • seit 2006 Vorstandsmitglied der Materialprüfanstalt für das Bauwesen in Braunschweig
  • seit 2006 Universitätsprofessor und Leiter des Fachgebiets Massivbau am Institut für Baustoffe, Massivbau und Brandschutz (iBMB) der TU Braunschweig

Professor Dr.-Ing. Dirk Lowke

  • seit 2017 Vorstandsmitglied der Materialprüfanstalt für das Bauwesen in Braunschweig
  • seit 2017 Universitätsprofessor und Leiter des Fachgebiets Baustoffe am Institut für Baustoffe, Massivbau und Brandschutz (iBMB) der TU Braunschweig

Professor Dr.-Ing. Jochen Zehfuß

  • seit 2017 Vorstandsmitglied der Materialprüfanstalt für das Bauwesen in Braunschweig
  • seit 2013 Universitätsprofessor und Leiter des Fachgebiets Brandschutz am Institut für Baustoffe, Massivbau und Brandschutz (iBMB) der TU Braunschweig

Kaufmännische / Technische Leitung

Dipl.-Ing. Thomas Rusack

  • kaufmännisch / technischer Leiter der Materialprüfanstalt für das Bauwesen in Braunschweig

Leitbild

Die Unternehmensgrundsätze

  • Wir sind ein staatlicher, neutraler und unabhängiger Partner für Fragen der Sicherheit, Zuverlässigkeit, Qualität und Wirtschaftlichkeit im Bauwesen.
  • Wir sind ein kunden- und technologieorientiertes Dienstleistungsunternehmen.
  • Die Eckpfeiler unserer Leistungsfähigkeit sind motivierte und qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, moderne Technik, Kosten- und Terminbewusstsein sowie Kooperationsbereitschaft.
     

Das Kundenbild

  • Wir stehen im Dienst unserer Kunden.
  • Unseren Kunden wollen wir Partner und Problemlöser sein.
  • Der Erfolg und das Vertrauen unserer Kunden sind unser Ziel; hierfür bietet unsere langjährige Erfahrung die Grundlage.
  • Flexibles Eingehen auf die Wünsche unserer Kunden ist für uns selbstverständlich.
     

Das Leistungsbild

  • Wir bauen die Tätigkeitsschwerpunkte Brandschutz und Bauen im Bestand forciert aus. Die Tätigkeitsgebiete Mechanik, Wärmeschutz, Chemie und Bauwerksabdichtung ergänzen die Schwerpunkte und bilden die Basis für ein breites fachliches Leistungsspektrum.
  • Wir sind Dienstleister für die Wirtschaft bei der Prüfung, Überwachung, Zulassung und Zertifizierung von Bauprodukten und Bauarten.
  • Wir informieren, prüfen, beraten und begutachten bei der Entwicklung und Anwendung von Bauprodukten und Bauarten sowie bei Bauschäden und beim Bauen im Bestand.
  • Durch die enge Kooperation mit dem Institut für Baustoffe, Massivbau und Brandschutz der TU Braunschweig sorgen wir für einen intensiven Wissens- und Technologietransfer zwischen Forschung und Materialprüfung.
  • Durch unsere Leistungen tragen wir bei zur Förderung und Entwicklung des Bauwesens. 
     

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

  • Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der MPA und des iBMB bilden den Kern unseres Unternehmens. Sie sind die Grundlagen für unseren Erfolg.
  • Motivation, Einsatzbereitschaft und Teamgeist sind unverzichtbare Grundlagen unserer Arbeit. Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung kennzeichnen unseren Arbeits- und Führungsstil. Im Team verantworten wir die Ergebnisse unserer Arbeit gemeinsam.
  • Die Motivierung und Weiterqualifizierung sowie die Förderung von Kommuni-kation und Eigenverantwortlichkeit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind zentrale Führungsaufgaben.
  • Umfassende Aus- und Weiterbildung, gleichberechtigte Förderung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie ein optimales Arbeitsumfeld sind wesentliche Unternehmensziele.

Unser Vorstand

Univ.-Prof. Dr.-Ing. Martin Empelmann +49 531 391-5413 m.empelmann@ibmb.tu-bs.de
Univ.-Prof. Dr.-Ing. Dirk Lowke +49 531 391 5508 d.lowke@ibmb.tu-bs.de
Univ.-Prof. Dr.-Ing. Jochen Zehfuß +49 531 391-5441 j.zehfuss@ibmb.tu-bs.de
Dipl.-Ing. Thomas Rusack +49 531 391-5593 t.rusack@ibmb.tu-bs.de

Kompetenzen

Kompetenznachweise

In den meisten Bereichen des Bauwesens sind formale Kompetenznachweise erforderlich, um als Prüf-, Überwachungs- oder Zertifizierungsstelle tätig werden zu dürfen. Die MPA Braunschweig ist auf der Grundlage der Niedersächsischen Bauordnung (NBauO) in Verbindung mit einer Anerkennungsverordnung (PÜZAVO) für alle Länder der Bundesrepublik Deutschland für die jeweilige Landesbauordnung bauaufsichtlich/baurechtlich anerkannt.

Das betrifft:

  • geregelte und nicht geregelte Bauprodukte und Bauarten nach der Bauregelliste A Teile 1 bis 3
  • Bauprodukte mit allgemeiner bauaufsichtlicher Zulassung
  • die Prüfstelle für die Überwachung von Herstellern von Bauprodukten und Anwendern von Bauarten 
  • die Überwachungsstelle für die Überwachung von Tätigkeiten mit Bauprodukten und bei Bauarten.

Ziel ist hier die Verwendung von Übereinstimmungszeichen (Ü-Zeichen).

Die Anerkennung nach Bauproduktengesetz (BauPG) bezieht sich überwiegend auf Bauprodukte nach der Bauregelliste B, also auf europäisch harmonisierte Produkte. Der MPA Braunschweig liegen Anerkennungen als Prüfstelle (System 3) und als Zertifizierungsstelle (Systeme 1+, 1 und 2+) und damit eine Notifizierung nach EU-BauPVO vor.
Das Ziel ist hier die Verwendung des CE-Zeichens für die Kennzeichnung von Produkten.

Für den internationalen Warenverkehr verfügt die MPA Braunschweig zusätzlich über zahlreiche Akkreditierungen für:

  • zwei Prüflaboratorien und ein Kalibrierlaboratorium nach ISO/IEC 17025
  • eine Zertifizierungsstelle für Produkte nach ISO/IEC 17065.

International

EUROPA

Bauwerke haben eine besondere Bedeutung für das tägliche Leben. Das betrifft Sicherheit (z. B. Brandschutz und Standsicherheit) und Nutzbarkeit (z. B. Belastbarkeit und Dauerhaftigkeit), Hygiene (z. B. Schmutzwasserableitung und Innenluftbelastung mit Schadstoffen) sowie Schallschutz, Raumklima, Umwelt und Nachhaltigkeit.
Eines der zentralen Motive für die europäische Einigung war die Schaffung von Voraussetzungen für einen freien Warenverkehr innerhalb der Europäischen Union. Das globale Ziel einer Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie erfordert daher einen Abbau von Handelshemmnissen. Bauen ist zwar weiterhin Sache der Mitgliedstaaten, die Harmonisierung beim Handel betrifft aber die Bauprodukte.

EU-Bauproduktenverordnung

In Europa haben sich in den verschiedenen Regionen über Jahrhunderte zahlreiche und vielfältige Bautechniken und Bautraditionen entwickelt. Eine Harmonisierung von Vorschriften durch die Mitgliedstaaten ist daher ein komplexer Prozess. Mit der EU-Bauproduktenverordnung (EU-BauPVO) vom April 2011 hat die EU-Kommission einen weiteren Schritt in der Angleichung der Rechtsvorschriften gemacht.

Notifizierte Prüf- und Zertifizierungsstelle nach EU-BauPVO

Seit 2003 bietet die MPA Braunschweig Prüf-, Überwachungs- und Zertifizierungsleistungen auf der Grundlage europäisch harmonisierter Regelungen an. Seit Juli 2013 ist sie befugt, Prüfberichte und Zertifikate im harmonisierten Bereich nach EU-BauPVO für eine große Palette an unterschiedlichen Bauprodukten zu erstellen.

Beispiele für Tätigkeiten in der Welt außerhalb Europas

  • Internationale Kundenstruktur: Es wurden und werden Prüfaufträge aus über 60 unterschiedlichen Ländern und von allen fünf Kontinenten der Welt in den Prüfhallen der MPA Braunschweig bearbeitet.
  • Vertreter der MPA Braunschweig reisen im Auftrag der Fremdüberwachung von Herstellern in verschiedene Länder Europas oder in die USA.
  • Export von Brandschutzprodukten in die arabische Welt: Umfangreiche Erfahrungen der Zertifizierungsstelle mit Importbehörden liegen zum Beispiel vor allem mit den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) und mit dem Emirat Katar vor.

Schulungen - bei uns oder bei Ihnen

In der MPA Braunschweig gehen langjährige Erfahrungen der Mitarbeiter und der aktuelle Stand der Wissenschaft Hand in Hand. Durch die Kooperation mit dem Institut für Baustoffe, Massivbau und Brandschutz der TU Braunschweig ist die Materialprüfanstalt Braunschweig ständig über die neuesten Forschungen informiert, die sofort in die Arbeit der MPA einfließen. Die MPA Braunschweig bietet verschiedene Schulungs-möglichkeiten an, um ihr Know-how zielgerichtet an andere zu vermitteln.

Schulungen in der MPA

Möchten Sie sich themenspezifisch informieren?
Möchten Sie wissen, wie eine Prüfung Ihrer Produkte in der MPA Braunschweig abläuft mit weiterführenden Informationen zur Zertifizierung Ihres Produktes oder der entsprechenden Norm?
Liegt Ihnen ein anderes Thema am Herzen?
Sprechen Sie Ihren Kontakt in der MPA darauf an und wir werden gerne für Sie eine entsprechende Schulung für Ihre Mitarbeiter bei uns im Haus organisieren.

Schulungen vor Ort

Selbstverständlich können die Mitarbeiter der MPA Braunschweig auch zu Ihnen kommen und Schulungen vor Ort durchführen. Auch hier gilt: Wenden Sie sich einfach an Ihren Ansprechpartner in der MPA, um gemeinsam die optimale Vorgehensweise abzustimmen.
 

Qualitätsmanagementsystem

Die MPA Braunschweig betreibt für ihre Prüflaboratorien seit 1995 ein durch das DAP und seit 2000 durch die DAkkS akkreditiertes Qualitätsmanagementsystem. Die Zertifizierungsstelle ist seit 2007 vom DAP bzw. der DAkkS akkreditiert.
Hier geht es zu unseren Akkreditierungen >
 

Das QM-System der MPA Braunschweig stellt sicher, dass

  • jedes ihrer Prüflaboratorien den "Allgemeinen Anforderungen an die Kompetenz von Prüf- und Kalibrierlaboratorien" nach DIN EN ISO/IEC 17025 entspricht.
  • die Zertifizierungsstelle den „ Allgemeinen Anforderungen an Stellen, die Produktzertifizierungssysteme betreiben“ nach DIN EN ISO/IEC 17065 entspricht.
  • gemäß Kap. 7.9 DIN EN ISO/IEC 17025 2018-03 die Materialprüfanstalt für das Bauwesen (MPA BS) als akkreditiertes Prüf- und Kalibrierlabor über ein dokumentiertes Verfahren für den Erhalt, die Bewertung und die Entscheidungsfindung zu Beschwerden verfügt. Die Entgegennahme Ihrer Beschwerde erfolgt über ein Formular, das Sie bei Bedarf bitte über diesen Link ausfüllen, ausdrucken, unterschreiben und uns anschließend per Post oder per Mail mit dem Betreff „Beschwerde“ an die Adresse beschwerden@mpa.tu-bs.de zusenden.
     

Die Qualitätsleitsätze der MPA Braunschweig

  • Ständige Qualitätssicherung
    Die Grundsätze der Qualitätspolitik werden durch eine systematische und umfassende Qualitätssicherung nach nationalem bzw. internationalem Stand der Technik, in allen Dienstleistungsphasen, auf allen Führungsebenen und an allen Arbeitsplätzen gewährleistet.
  • Hohe Qualität der Dienstleistungen
    Die Dienstleistungen zeichnen sich durch ein hohes Qualitätsniveau aus. Dies beginnt bei der ersten Kontaktaufnahme mit dem Auftraggeber und setzt sich auch nach Abschluss des Auftrages mit der Kundenpflege fort.
  • Sorgfältige Analyse der Anforderungen
    Qualität der erbrachten Leistungen beginnt mit dem sorgfältigen und methodischen Ermitteln der Prüf-, Überwachungs-, bzw. Zertifizierungsanforderungen. Dabei sind alle Bestrebungen des Qualitätsmanagement-Systems darauf ausgerichtet, qualitativ hochwertige, zuverlässige und sichere Arbeitsergebnisse zu erzielen.
  • Anwendung der neuesten Verfahren
    Die anzuwendenden Verfahren werden durch die MPA Braunschweig nach Rücksprache mit dem Kunden festgelegt. Das kann eine Beratung im Sinne von Aufklärung über Sachverhalte beinhalten; in keinem Fall dürfen aber dem Kunden Entscheidungen nahegelegt werden. Die Verfahren orientieren sich an den gültigen Normen und Richtlinien und berücksichtigen den jeweiligen Stand der Technik.

Ihr Ansprechpartner

Dipl.-Ing. Thomas Zimball +49 531 391-5904 t.zimball@ibmb.tu-bs.de

Netzwerk

Kooperationspartner

MPA Braunschweig und iBMB  –  zwei Institutionen, eine Einheit

Die MPA Braunschweig unterhält eine besonders enge Kooperation mit dem Institut für Baustoffe, Massivbau und Brandschutz der TU Braunschweig; denn beide Institutionen nutzen gemeinsam die Räumlichkeiten und Einrichtungen in der Beethovenstraße. Auftraggeber profitieren von dieser engen Zusammenarbeit, weil

  • industrielle Praxis (MPA) und anwendungsorientierte Forschung (iBMB) eng verknüpft sind.
  • der Austausch von Know-how und technischer Kompetenz durch die fachliche und räumliche Nähe erleichtert wird.
  • in Forschung und Entwicklung gewonnene wissenschaftliche Erkenntnisse schneller in die Materialprüfung einfließen können.
  • der Bedarf der Industrie an neuer Forschung und an neuen Prüfverfahren direkt von der MPA an die Forschung weitergegeben werden kann.

Mitgliedschaften / Gremien

Gremienarbeit und Mitgliedschaften – Transparenz und Vergleichbarkeit

Die Materialprüfanstalt für das Bauwesen (MPA BS) Braunschweig beteiligt sich als Institution oder über einzelne ihrer Mitarbeiter an der Facharbeit in über 40 Vereinigungen. Diese Vernetzung und der regelmäßige Kontakt mit Fachleuten stellen wesentliche Faktoren für die ständige Aktualisierung des Expertenwissens der MPA Braunschweig dar.
Im Einzelnen handelt es sich um folgende Organisationen:

Karriere

Stellenangebote der MPA Braunschweig

Derzeit haben wir leider keine offenen Stellen anzubieten.


Vorteile im Öffentlichen Dienst

Eine Beschäftigung im Öffentlichen Dienst bietet viele Vorteile:

  • einen sicheren Arbeitsplatz mit guter Altersabsicherung
  • geregelte Arbeitszeiten
  • familienbewusste Personalpolitik (z.B. durch Teil- und Gleitzeit)
  • abwechslungsreiche Tätigkeiten mit guten Fortbildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten

Stellenangebote und Ausbildungsplätze des Landes Niedersachsen

Niedersachsen – Arbeitgeber mit Vielfalt

Besuchen Sie auch das Karriereportal des Landes Niedersachse für weitere Stellenangebote und Ausbildungsplätze:
https://karriere.niedersachsen.de/

Ausbildung

Ausbildungsberufe in der MPA / im iBMB Braunschweig

Die MPA Braunschweig ist gemeinsam mit dem iBMB um die Heranbildung qualifizierten Nachwuchses bemüht. Bereits seit mehreren Jahrzehnten wird fortlaufend in drei Berufen ausgebildet.

  • Baustoffprüfer*innen untersuchen Böden, Bauprodukte, Baurohstoffe und Bindemittel, Altlasten und Recyclingmaterialien. Sie entnehmen Proben, führen Messungen und Prüfungen durch und dokumentieren die Ergebnisse.
  • Industriemechaniker*innen stellen Geräteteile und Baugruppen für Maschinen und Produktionsanlagen her, richten sie ein oder bauen sie um. Sie überwachen und optimieren Fertigungsprozesse und übernehmen Reparatur- und Wartungsaufgaben.
  • Fachinformatiker*innen der Fachrichtung Anwendungsentwicklung entwerfen und realisieren Softwareprojekte nach Kundenwunsch. Hierfür analysieren und planen sie IT-Systeme. Daneben schulen sie Benutzer.

Bewerben Sie sich bei uns!

Das Bewerbungs- und Auswahlverfahren läuft über die Personalstelle der TU Braunschweig. Die Bekanntgabe von Ausbildungsplätzen erfolgt über die lokale Presse und über die Homepage der TU Braunschweig.